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Über mich

24, aus Kloten, Videojournalist

Lebenslauf als PDF

Romeo Marchesi bei einem Stand-up am Spielfeldrand Romeo Marchesi führt ein Interview, Kamera auf dem Stativ Romeo Marchesi vor der Kamera, bereit für einen Aufsager

Ausbildung und Arbeitsalltag

Viele Bewerbungen von 24-Jährigen beginnen mit einem Wunsch. Meine beginnt mit einem Arbeitsalltag. Im Ausbildungsjahr bei TELE TOP waren es rund fünf Beiträge pro Woche, und zwar vollständig: Themenidee, Recherche, Interviewpartner suchen, Termine organisieren, Kamera, Interview, Schnitt, Text, Vertonung, Online-Aufbereitung.

Die Themen konnte ich mir nicht aussuchen. Politik, Kultur, Landwirtschaft, Lokales, tagesaktuelle News und Sport. Das ist der Teil meiner Ausbildung, auf den ich am wenigsten stolz sein müsste und am meisten stolz bin: Ich kann das Handwerk auch dann, wenn mich das Thema nicht von selbst packt.

Werdegang

  • seit Sommer 2026TELE TOP · News-Redaktion, freischaffend ca. 40 %
  • seit Sommer 2026Patrick Pfister Partner AG · Hochbauzeichner, ca. 60 %
  • Juni 2025 bis 2026TELE TOP · Praktikum und Ausbildungsjahr, ca. 80 %, rund fünf Beiträge pro Woche
  • Juli 2025 bis Juni 2026MAZ Luzern · Lehrgang Videojournalismus, berufsbegleitend, abgeschlossen mit Note 5,4
  • 2023 bis 2025Patrick Pfister Partner AG · Hochbauzeichner, 100 %
  • 2023Militärdienst · Colombier NE, rund 6 Monate
  • 2019 bis 2023Meier + Steinauer Partner AG · Lehre als Hochbauzeichner EFZ

Fähigkeiten und Entwicklungsfelder

Ohne Prozentbalken, die wären erfunden

Sitzt

  • Interviewführung
  • Recherche
  • Storytelling und Dramaturgie
  • Schnitt, schnell und effizient
  • Themenfindung
  • Beitrag von A bis Z allein produzieren
  • Schreiben
  • Sportdaten und Statistik

Wird laufend besser

  • Kamera (kann ich, ist aber nicht meine Lieblingsdisziplin)
  • Stand-ups
  • Vertonung und Sprechen
  • Bildbearbeitung
  • Social Media
  • SEO und Online-Aufbereitung
  • Hochdeutsch vor der Kamera

Will ich lernen

  • Live-Berichterstattung
  • Moderation und Kommentar
  • Grosse Sportproduktionen im Team
  • Eishockey-Berichterstattung über den Tagesbeitrag hinaus

Sprachen, Technik, Praktisches

Sprachen

  • Schweizerdeutsch · Muttersprache, vor Kamera und Mikrofon sicher
  • Hochdeutsch · gut, mit mehr Routine noch sicherer
  • Englisch · sehr gut, Interviews problemlos möglich
  • Französisch · Grundkenntnisse, im Militär angewendet
  • Verständigung mit Gehörlosen · mit gehörlosen Grosseltern aufgewachsen

Technik

  • Schnitt: EDIUS
  • DaVinci Resolve in Ausbildung
  • Kamera, Ton, Licht im VJ-Alleinbetrieb
  • Social Video, Reels, Online-Artikel, SEO

Praktisches

  • Wohnhaft in Kloten
  • Führerausweis Kat. B
  • Reisebereit, auch kurzfristig
  • Rund 16 Jahre Unihockey gespielt
  • Golf mit Handicap 6, Jungmitglieder-Verantwortlicher im Golfclub Breitenloo

Drei Situationen aus dem Arbeitsalltag

Kameraausfall am Zurich Film Festival

Mitten im Dreh fiel die Technik aus. Ich habe das Interview mit dem Smartphone in der einen und dem Kameralicht in der anderen Hand zu Ende geführt. Der Beitrag lief. Schön war das nicht, aber ein abgesagtes Interview wäre schlechter gewesen als eines mit suboptimalem Bild.

Ein Recherchefehler in Kreuzlingen

Bei einer mutmasslichen Bombendrohung habe ich eine Information vor Ort so übernommen, wie ich sie verstanden hatte: Die Bombe sei entschärft worden. Gefunden wurde später keine. Ich hatte nicht gegengeprüft. Seither gilt für mich: Auch eine offizielle Auskunft ersetzt die zweite Nachfrage nicht. Gerade unter Zeitdruck nicht.

Die eigenen Beiträge von 2025

Meine beiden Arosa-Beiträge fand ich damals gut. Heute sehe ich, was fehlt: ein klarer Fokus statt drei Themen nebeneinander. Ich merke inzwischen selber, was an meinen Beiträgen noch nicht stimmt.